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Jubiläum im Doppelpack

Das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart ist seit seiner Eröffnung 1956 – damals als Konzerthaus Liederhalle - ein Ort des Feierns: rauschende Bälle, Gala-Veranstaltungen, unzählige musikalische und kulturelle Höhepunkte. In diesem Jahr kommen zwei weitere Anlässe hinzu. Die Liederhalle wird 60 und der Kongress-Neubau feiert seinen 25. Geburtstag.

In den besten Jahren
Etwas Ehrfurcht kommt auf, wenn man über die große Bühne des Beethoven-Saals läuft. Auf diesen Brettern standen unzählige Stars von Weltrang und begeisterten mit ihren Konzerten Generationen von Musikliebhabern. Als einer der besten Konzertsäle der Welt genießt der Beethoven-Saal international einen hervorragenden Ruf, nicht nur im Bereich der klassischen Musik. Immer wieder kommen Größen aus der Pop- und Rock-Szene, um erlesene Konzerte in diesem ganz besonderen Saal zu geben – nicht zuletzt Sting oder Nick Cave. Doch die Liederhalle ist nicht nur für ihre Akustik berühmt, auch ihre Architektur ist außergewöhnlich. Heute gilt die Liederhalle als eine der wichtigsten deutschen Kulturbauten der Nachkriegszeit. Nur wenige Gebäude kommen dem Ideal des Gesamtkunstwerks so nahe wie das inzwischen denkmalgeschützte Kulturzentrum des Architektenduos Adolf Abel und Rolf Gutbrod. Neben den vielen Konzertbesuchern zieht die Liederhalle architekturbegeisterte Menschen aus aller Welt an und in regelmäßigen Abständen werden Architekturführungen durch das Gebäude angeboten.

Kontinuität und Fortschritt
Inhaltlich hat die Liederhalle ihr Konzept in den letzten 60 Jahren beibehalten: Sie war stets eine Konzertstätte für alle – eine geeignete Bühne für die ganz großen internationalen Stars ebenso wie die Heimat für die einheimischen Chöre und Orchester. Technisch geht sie mit der Zeit, modernisiert, investiert – stets mit Bedacht und im Rahmen dessen, was der Denkmalschutz zulässt.
Besonders der Kongressbereich hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter entwickelt. Spielten Firmenveranstaltungen in den 60er-Jahren noch kaum eine Rolle, nahmen sie in den 80ern bereits so viel Raum ein, dass ein Anbau nötig wurde. 1991 wurde das Kongresszentrum direkt neben der ursprünglichen Liederhalle eingeweiht. Mit dem Hegel-Saal hat Stuttgart seither einen modernen, hellen, großzügigen Veranstaltungssaal für rund 1.800 Besucher, der sich sowohl für Kongresse als auch für Konzerte ideal eignet. Der benachbarte Schiller-Saal ist mit seiner Größe perfekt für kleinere Veranstaltungen. Beide Säle verfügen über großzügige Foyers für Fachausstellungen, eigene Bewirtungsbereiche und Zugänge, sodass sie auch separat von einander für Veranstaltungen genutzt werden können.

Kongresszentrum am Puls der Zeit
Im gesamten Liederhallen-Komplex finden jährlich über tausend Veranstaltungen statt, mehr als ein Drittel davon sind Tagungen, Symposien und Kongresse. Auch in Zeiten von Social Media und Videokonferenzen spielt das „Live-Event“ noch immer eine bedeutende Rolle – trotz globaler Vernetzung kommt man nirgends so einfach mit fachlich Gleichgesinnten ins Gespräch, wie beim persönlichen Treffen bei einer Tagung oder einem Kongress. Schlüssel des Erfolgs der Liederhalle ist neben ihrem vielseitigen Raumangebot sicherlich ihre Lage mitten in der Stadt. Nur zwei Stadtbahn-Haltestellen vom Hauptbahnhof entfernt, mit einem direkt angrenzenden Hotel und dem benachbarten Bosch-Areal mit Restaurants und Geschäften bildet die Liederhalle eine zentrale „Kongress-Stadt“ in der Stadt. Und wer als Tagungsgast noch durch die Stuttgarter Innenstadt schlendern möchte, erreicht die Königsstraße und das Neue Schloss in nur wenigen Minuten zu Fuß.

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